Dies und Das · Essen · Familie

Oatmilk – Haferflockenbrei mit Banane

Ist euch heute auch so kalt? Nachdem ich gerade ein paar Tage mit Kind bei meinen Eltern verbracht habe, wo in der Küche ein Holzofen steht und den Raum beheizt, kann ich die Heizung heute gar nicht hoch genug drehen um ein bisschen diese Wärme nachempfinden zu können. Aber irgendwie ist das einfach nicht das gleiche.

Wenn also Heizung und Klamotten nicht die erwünschte Wirkung erzielen, bleibt einem nur eine Sache übrig: etwas Wohliges, Warmes, Wärmendes kochen! Und essen natürlich.

Auf geht’s: Kochen wir eine richtig schöne Portion Haferflockenbrei zum Frühstück! Oder wie man in meiner Familie zu sagen pflegt – Oatmilk! (Schön, wie kleine Kinder manche Wörter falsch aussprechen – in diesem Fall oatmeal – und sich dieses Wort in der Sprache einer Familie einbürgert…).

Und bevor ihr jetzt denkt, „Haferflockenbrei – ist die verrückt?!“, muss ich gestehen, dass ich diese Speise bis vor ca. neun Monaten noch gehasst habe. Jahrelang gab es mehrmals die Woche bei uns zuhause Haferflockenbrei zum Frühstück, v.a. am Wochenende. Und während alle mit einer Schüssel warmen, dampfenden Oatmilk am Tisch saßen und diese mit Zucker oder Zuckerrübensirup verfeinert haben, griff ich dann doch lieber einfach zur Cornflakespackung.

Es war einfach diese breiige Konsistenz, nichts Halbes, nichts Ganzes und wenn man Pech hatte, hatte diejenige, die es zubereitet hatte (ich…) nicht ordentlich gerührt und war es eher ein klumpiger Haufen als alles andere. Igitt.

Und dann habe ich ein Baby bekommen…

Ihr kennt das doch ne, diese Geschichten, dass man während seiner Schwangerschaft Appetit bekommt auf Sachen, die man vorher vielleicht gar nicht mochte oder sonst in dieser Konstellation nicht essen würde?! Mir ging das eigentlich gar nicht so. Außer einem nicht zu bändigenden Heißhunger auf Mandarinen bin ich da ziemlich verschont geblieben.

Aber in der Stillzeit? Das ist eine ganz andere Geschichte. Ich mochte auf einmal Milch, Kaffee und habe gerade in den ersten Wochen gefühlte Tonnen Schokolade in mich reingestopft. Und dann sagte mir meine Schwester, die zwei Monate vor mir eine Tochter bekommen hatte, dass man um die Milchbildung anzuregen, Haferflockenbrei essen soll.

„Haferflockenbrei? Come on. Ain’t nobody got time for that!“ Dachte ich mir.

Bis meine Schwester bei uns zu Besuch war und einen super cremigen, ultraleckeren und total sättigenden Oatmilk zubereitet hat. Ihr Geheimnis? Banane und Honig. Die Mischung aus Haferflocken, Milch, Bananen und ein Klecks Honig ist einfach nur bezaubernd. Und man kann es immer essen, zu jeder Tageszeit, egal wie das Wetter ist. Und falls du so wie ich gerade stillst – es regt auch noch die Milchbildung an!

Falls du ein absoluter Haferflockenbreigegner bist (so wie ich vor 9 Monaten), dann tu mir den Gefallen und koche das Rezept nach. Wenn es dir dann immer noch nicht schmeckt, dann solltest du das Kapitel Oatmilk für dich wahrscheinlich einfach abschließen.

Haferflockenbrei mit Banane

 Zutaten für 2 Personen:

300 ml Milch
50 g zarte Haferflocken
1 Banane
1 TL Honig

Zubereitung:

Milch und Haferflocken in einen Topf geben und auf mittlerer Flamme erhitzen.

Banane zugeben. Entweder in kleine Stücke geschnitten oder mit einer Gabel zerquetscht als Bananenmatsch. (Option 2 schmeckt mir persönlich besser, weil so in jedem Happen ein bisschen Banane ist)

Mischung ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis die Haferflocken weich sind und eine man eine cremige Konsistenz hat. Immer mal durchrühren, damit das Ganze nicht anbrennt! Sollte der Brei zu flüssig sein, etwas länger köcheln lassen bzw. falls es zu dick wird, etwas Milch zugeben.Haferflockenbrei Zimt und Zucker.png

Brei in eine Schüssel füllen und nach Belieben mit Honig süßen. 1 TL kommt in meine Schüssel rein. Wobei der Mann in unserem Hause seine Portion lieber mit Zimt und Zucker bestreut – das geht also auch!

 

Hinweis: Haferflockenbrei kann auch mit kernigen Haferflocken zubereitet werden. Dann verlängert sich jedoch die Zubereitungszeit um Einiges. Und wenn man sich gerade erst an Haferflockenbrei ran traut, würde ich definitiv die zarten Haferflocken empfehlen!

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