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Der „Anfang des Monats“ Putzplan

Es gibt Aufgaben, die mag ich nicht.

Wie zum Beispiel Putzen.

Ich hasse es.

Ich glaube, dass das genetisch bedingt ist. Mir fehlt das Putz-Gen. Kochen, nähen, lesen, gärtnern sind alles Aufgaben, die ich total gerne mache – aber putzen? Nein danke. Ich liebe kreatives Chaos oder einfach chaotisches Chaos.

Oft ist es so, dass man das, was man nicht mag auch nicht besonders gut kann. Und auch hier muss ich mich schuldig bekennen. Ich hasse putzen und ich kann es auch einfach nicht. Auch wenn ich eine Stunde lang den Boden schrubbe, ist er immer noch nicht blitzblank. (Ich spreche nicht aus Erfahrung – wer um Gotteswillen würde freiwillig 1 Stunde lang den Boden schrubben?! – aber ihr versteht was ich meine.)

Das Problem bei der ganzen Sache ist – ich bin zurzeit eine Mutter, die zuhause bleibt um das Kind zu betreuen, während der Vater arbeiten geht und das Geld nach Hause bringt. Damit ist Putzen wohl Teil meiner Stellenbeschreibung. Schließlich kann ich nicht von meinem Freund erwarten, dass er arbeiten geht und dann, wenn er nach Hause kommt, auch noch das Bad von oben bis unten putzt. Das wäre nicht fair. Er übernimmt schon so viel im Haushalt, da sollte ich mich doch wenigstens um diese eine kleine Sache kümmern…

Nun gut, ich bemüh mich mit mehr oder weniger Erfolg, die Wohnung einigermaßen sauber und aufgeräumt aussehen zu lassen. Und in den letzten Monaten habe ich festgestellt, dass es Aufgaben gibt, die man immer wieder gerne schleifen lässt bzw. die man schlichtweg vergisst oder so unregelmäßig macht, dass es eigentlich nicht in Ordnung ist.

Die Lösung? Eine Liste mit Sachen, die fest eingetaktet am Anfang des Monats erledigt werden, ohne Wenn und Aber.

Also nimm dir am heutigen Tag einfach mal diese Liste vor und erledige die aufgezählten Aufgaben. Am besten druckst du die Liste aus und streichst mit einem dicken fetten Strich die Aufgaben durch, die du erledigt hast – damit du so richtig zufrieden mit dir selbst sein kannst!

1. Wasserkocher reinigen.

Wenn du so viel Tee trinkst wie ich, dann hat dein Wasserkocher einen harten Job. Und wenn das Wasser wo du wohnst recht kalkhaltig ist, dann ist seine Aufgabe noch viel anspruchsvoller. Denn Kalk lagert sich im Wasserkocher ab, wodurch es nach einer Weile auch länger dauert bis das Wasser kocht. Außerdem sieht es auch ein bisschen ekelig aus.

Zur Reinigung fülle den Wasserkocher immer mit 2/3 Wasser und 1/3 Essig und lass die Mischung aufkochen. Nach dem Aufkochen lass ich es dann noch so 10 Minuten einwirken, dann ausspülen und mit normalem Wasser noch mal Auskochen.

(Offensichtlich brauche ich ziemlich dringend eine neue Kamera – sorry für die nicht wirklich vorhandene Bildqualität)

2. Kaffeemaschine reinigen.

Für die Kaffeemaschine gilt das gleiche wie für den Wasserkocher. Wenn mein Freund zuhause ist, dann ist das gute Teil in Dauerbetrieb. Und auch hier gibt es Kalkablagerungen und auch der Kaffeesatz kann sich absetzen. Und wenn man nicht regelmäßig die Kanne abwäscht, ist sie in nullkommanix schwarz. Also – ran an die Kaffeemaschine.

Die Reinigung der Kaffeemaschine mache ich ebenfalls mit der Mischung 2/3 Wasser und 1/3 Essig. Einmal Kaffeemaschine anmachen und Mischung durchlaufen lassen. Auskippen und das gleiche mit nur Wasser wiederholen.

(Beim Kauf des Wasserkochers/der Kaffeemaschine waren sicherlich Hinweise des Herstellers zur optimalen Reinigung enthalten, falls man sich an die Wasser/Essig-Mischung nicht herantraut.)

3. Kühlschrank reinigen/ abgelaufene Sachen wegwerfen.

Ah der Kühlschrank. Ein Ort voller leckeren Essensreste, die man dann doch nicht isst und die immer weiter nach hinten geschoben werden, bis sie in der hintersten Ecke des Kühlschranks ein eigenes Leben anfangen…. Um das vorzubeugen räume ich am Anfang des Monats alles aus, was abgelaufen ist oder schon zu lange im Kühlschrank verweilt. Einmal kurz durchwischen und ich verspreche euch, dass man sich danach besser fühlt.

4. Vorratsschrank ordnen und abgelaufene Sachen wegwerfen.

Beim Vorratsschrank ist es so wie beim Kühlschrank. Alles raus, was nicht mehr essbar ist und mal durchschauen, was man so hat – so ist es nicht nur aufgeräumt, sondern man bekommt bestimmt auch noch ein bisschen Input zu mögliche Mahlzeiten.

5. Mikrowelle reinigen.

Früher habe ich unsere Mikrowelle gar nicht benutzt aber seit das Mäuschen da ist, bin ich echt froh, dass wir sie haben. Natürlich kann man auch alles im Wasserbad erwärmen, aber wenn sie am Tisch sitzt und Hunger hat, dann hat sie Hunger und diskutiert in Babysprache laut, wo das Essen bleibt. Da möchte man, dass es so schnell wie möglich fertig ist! Aber so eine Mikrowelle bekommt doch oft Essensspritzer ab und gehört deshalb eindeutig auf der Liste von Sachen, die man mindestens einmal im Monat reinigen sollte!

Wie sorgt ihr dafür, dass das Haus einigermaßen ordentlich bleibt? Habt ihr auch feste Putzpläne oder Aufgaben, die ihr besonders ungern macht?

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