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Haarspangenmäppchen – DIY

Als ich schwanger war, habe ich mir öfters mal Gedanken dazu gemacht, wie das Kind denn aussehen könnte. Natürlich gibt es heutzutage so außerirdische Sachen wie 3D-Ultraschall aber das ist nicht damit zu vergleichen, wie so ein Baby dann nach der Geburt in echt aussieht. Mit der Zeit habe ich unbewusst ein Bild in meiner Vorstellung entwickelt wie die kleine Motte wohl aussehen würde.

In Anlehnung an meine Erfahrungen mit meinen Geschwistern sah sie so aus: ein kleines zierliches Mädchen mit einer süßen Stupsnase und hellblonde kurze, fast unsichtbare Flausen auf dem Kopf.

Nach 27 Stunden Kreissaal mit anschließendem Kaiserschnitt wurde dann ein kleines zierliches Mädchen mit einer süßen Stupsnase auf meiner Brust gelegt mit dichtem schwarzem Haar. Das hat mich irgendwie von den Socken gehauen, denn auch wenn der Papa dunkle feste Haare hat, war dies in meiner Vorstellung einfach nie drin gewesen. Das hat durchaus ein paar Tage gebraucht, bis ich mich daran gewöhnen konnte.

Und nun ist sie über ein Jahr alt und ist das Haar noch länger und dichter geworden. Und auch langsam ein bisschen heller. Auf jeden Fall reicht ihr Pony schon bis zur Stupsnasenspitze.

Vermutlich ist der erste Haarschnitt fällig aber bislang konnte ich mich dazu einfach noch nicht überwinden. Soll ich das selber machen? Soll ich es machen lassen? Was wenn ich es selber mache und es dann einfach nur schrecklich abgehackt aussieht? Was wenn ich es machen lasse und es dann auch furchtbar aussieht? Wie soll man überhaupt die Haare eines nie-still-sitzen-wollenden Kindes schneiden?

Fragen über Fragen und eine ziemlich große Hemmschwelle Worte Taten folgen zu lassen…Haarspangen3.png

Um das „Haar-Problem“ Abhilfe zu schaffen haben wir schon einen ziemlich großen Vorrat an Haargummis und Haarspangen angehäuft. Und wie das immer so ist mit Haargummis/ -spangen – sie liegen entweder überall rum oder man kann schlichtweg nirgendwo eins finden.

 

Und deshalb habe ich folgendes genäht:

Das Haarspangenmäppchen!

Haarspangen4
Haarspangenmäppchen

 

Ein Haarspangen-/Haargummiaufbewahrsystem.

(Wie herrlich es ist, dass man in der deutschen Sprache einfach Worte an Worte an Worte an Worte anreihen kann um dann ein neues ultralanges Wort zu erschaffen).

Die Idee dafür habe ich bei Pinterest gefunden, wo ich ähnliche Ausführungen gesehen habe. Dennoch handelt es sich hier um meine erste Eigenkreation ohne Schnittmuster (auf die Schulter klopf)! Ich freu mich riesig darüber, wie toll es geworden ist.

Man kann das gute Stück aufhängen und auch platzsparend und reisefreundlich zusammenfalten. Ein multimodales Werk, welches uns die große Unordnung und Sucherei erspart und dazu auch noch schön ist anzusehen. Win-win-win sozusagen.

Haarspangen2.png
Haarspangenetui – zusammengefaltet
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Ein Kommentar zu „Haarspangenmäppchen – DIY

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