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Kreativ für Kinder – Teil 1

Überall werden gerade Babys geboren. Eensy-weensy-teensy-tiny Babys. Wenn ich meinen Feed bei Facebook durchgehe, wenn ich auf der Straße laufe – überall sind sie, diese wundersüßen kleinen Würmer. Und während gefühlt ein Drittel der Frauen, denen ich begegne, mit so kleinen Motten rumläuft, ist ein weiteres Drittel schwanger und kurz davor ein Baby zu bekommen.

Und dann finde ich unsere Maus auf einmal ganz schön groß. Sie ist zwar erst ein Jahr und vier Monate aber oh hoh. Sie beginnt langsam zu sprechen, schreit zum Beispiel ganz laut „MEHR“, wenn der Teller leer ist. Sie läuft, rennt, krabbelt und klettert auf alle Möbel. Sie ist frech, wild und hat eine starke Persönlichkeit. Sie ist süß und erschöpfend. Auch wenn die Zeit jetzt aufregend und toll ist, bin ich manchmal schon ein wenig neidisch, wenn Eltern vorbei laufen und ein Mini-Baby eingekuschelt im Tragetuch ganz nah am Körper tragen…

Aber wir haben alle Hände voll zu tun mit # 1 und wollen sie noch eine Weile mit voller Aufmerksamkeit genießen, bevor Baby #2 ansteht. Das hält mich jedoch nicht davon ab, fleißig Geschenke für andere Eltern zu nähen/stricken/häkeln…

Das Internet ist voll von tausenden von Anleitungen – da weiß man gar nicht, wo man zuerst anfangen soll. Deshalb schreibe ich heute, um dieses Dilemma ein wenig aus der Welt zu schaffen, denn ich habe für Baby #1 und Freunde/Familie/Bekannte schon einige Sachen ausprobiert und festgestellt, dass nicht alles gleich sinnvoll ist.

Was ist sinnvoll, was ist weniger sinnvoll? Darum geht es in den nächsten Wochen in meiner Reihe: „Kreativ für die Kleinen“.

Heute geht es mit dem ersten Projekt los!

Kreativ für die Kleinen – eine Krabbeldecke

Zweimal hatte ich bislang die Freude eine Krabbeldecke nähen zu dürfen und habe dafür beide Male die gleiche Anleitung genutzt, weil ich von der ersten Decke so begeistert war.

Dieses Projekt gehört in die Kategorie „super sinnvoll!“, denn wir haben sie wirklich monatelang benutzt, unsere Maus drauf gelegt und hier eine kleine Spieloase schaffen können. Sicherlich kann man auch einfach eine vorhandene Decke babydecke4nehmen oder eine Decke kaufen, aber Sachen für ein kleines Kind zu nähen ist nicht nur schön, sondern auch erfüllend, weil die fertigen Objekte eine besondere Bedeutung bekommen.

Die Anleitung stammt aus der Zeitschrift Patchwork Spezial Easy, 03/12. In der Zeitschrift sind auch noch weitere niedliche Anleitungen für Babys, z.B. eine weitere Spieldecke sowie beschichtete Kinderlätzchen.

 

Die Stoffe für die erste Decke sind Westfalenstoffe, die meine Freundin und ich zusammen auf dem Stoffmarkt hier in Hamburg ausgesucht haben. Die daraus entstandene Decke habe ich für ihre Schwester genäht, die damals in froher Erwartung eines Sohnes war.

babydecke1.png
Babydecke # 1

 

Die Stoffe der zweiten Decke habe ich über DaWanda gekauft. Das war ein ganzes Stoffpaket. Ich mag Stoffpakete eigentlich ganz gerne, weil ich kein besonders gutes Auge dafür hab, welche Stoffe sich schön ergänzen. Stoffpakete eignen sich hervorragend für Leute wie mir…

Die zweite Decke war dann für uns – also für unser Mäuschen.Die Stoffe gefielen mir sehr, weil sie zwar einerseits ein bisschen mädchenhaft waren, aber andererseits nicht so prototypisch mit Herzchen und Prinzessinnen, sondern stattdessen eher verspielt und fröhlich.

 

Das Nähen beider Decken ging super leicht und schnell, also wer noch nie eine Patchwork-Decke gemacht hat, das hier ist ein super Einstieg!!! Außerdem ist die Anleitung total gut nachvollziehbar.

Also Fazit: Wer fürs Baby was nähen möchte – eine Krabbeldecke ist total sinnvoll, schön und schnell gemacht. Außerdem kann man sie ganz individuell gestalten.

Wer noch Inspirationen braucht, kann gerne mal auf Pinterest vorbeischauen. Auf meinem Board „Häkeln, Nähen, Stricken – Kinder“ habe ich neben ganz vielen anderen Projekte fürs Kind auch ein paar Babydecken gepinnt!

Wie sind eure Erfahrungen? Gibt es Projekte, die ihr besonders gerne macht?

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