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Haarspangenaufbewahrung #2

Wenn es um Sachen geht, die ich selber gekocht, gebacken, genäht, gestrickt, gehäkelt bzw. gebastelt habe, bin ich immer sehr selbstkritisch und unsicher. Ist das was ich da jetzt hergestellt habe wirklich gut? Sieht es amateurhaft aus? Habe ich sehr unsauber gearbeitet? Sind das die Geschmacksnuancen, die ich angestrebt habe?

Deshalb bastele ich auch nicht besonders oft. Ich habe immer ein bestimmtes Bild in meinem Kopf, wie es am Ende aussehen soll und kann das mit Stift und Papier nie ganz so umsetzen, wie ich mir das vorstelle.

Aber letzte Woche habe ich mich dann doch mal wieder an ein Bastelprojekt gewagt. Bei Pinterest bekomme ich immer ganz viele Klicks auf meinen Beitrag zum selbst genähten Haarspangenmäppchen. Demnächst wird dafür auch die Anleitung mit Schnitt folgen, sobald ich rausgefunden habe, wie man sowas am Klügsten anstellt. Bis dahin gibt es eine Alternative zur Spangenaufbewahrung für all die, die nicht so gerne nähen und dafür aber gerne basteln.

Ich nenne es: Das Spangenbrett.

haarspangenbrett

Ok, es ist streng genommen nicht wirklich ein Brett, sondern ein bemalter Keilrahmen aber Spangenkeilrahmen bzw. Spangenleinwand klingt nicht besonders verlockend.

Es handelt sich dabei um ein einfaches, individuell gestaltbares Projekt, welches man nach Belieben erweitern und ergänzen kann.

Man nimmt eine Leinwand – meine war ca. 20 x 25 cm, aber dies richtet sich natürlich nach der Menge an Haarschmuck, die ihr hier aufbewahren wollt. Diese Leinwand kann man dann schön anmalen, trocknen lassen und anschließend nimmt man ein schönes Webband oder auch ein sonstiges Band, woran man Spangen klemmen könnte und spannt diese über den Keilrahmen und klebt sie hinten fest. Zack. Fertig.

Das Band welches ich genommen habe, stammt von meiner Mutter, sie hatte damit zu meinem Geburtstag ein Stapel Stoffe zusammengebunden, welches sie mir geschenkt hatte. Die Bemalung des Keilrahmens habe ich selbstverständlich danach gerichtet, man möchte ja, dass sich das Ganze irgendwie ein bisschen ergänzt bzw. es zusammenpasst.

Aber die Möglichkeiten hier sind unendlich. Du willst es für deine Tochter basteln? Dann richte dich doch nach der Einrichtung in ihrem Zimmer, damit man es als Deko in ihrem Zimmer aufhängen kann. (Das gleiche gilt natürlich, wenn man es für sich selbst machen möchte:-)) Webbänder gibt es in den vielfältigsten Ausführungen, die man sich nur vorstellen kann. Man könnte ein Band mit Prinzessinnen nehmen und als Hintergrund eine Krone auf die Leinwand malen. Oder was Maritimes, was mit Tieren oder einfach ein cooles Muster.

Also noch mal zusammengefasst.

Ihr benötigt:

  • Eine Leinwand – Größe richtet sich nach den individuellen Wünschen, je mehr Spangen, desto größer die Leinwand
  • Farben (bei mir waren es Acrylfarben, die ich schon seit Ewigkeiten rumliegen habe)
  • Pinsel
  • Ein beipassendes Webband, eine Zackenlitze oder ein sonstiges Band, welches stark genug ist, ein paar Spangen auszuhalten.
  • Ein ziemlich starker Bastelkleber. Ich habe so’n Flüssigkleber, der schnell trocknet, hat super funktioniert.

Ihr habt alles da? Dann geht’s los:

  • Leinwand nach Belieben anmalen und vollständig trocknen lassen.
  • Webbänder nach Belieben/ Bedarf an den Keilrahmen kleben. Ich wollte drei „Etagen“ haben und habe alle drei Bänder zuerst auf der einen Seite dran geklebt und erst trocknen lassen, bevor ich die anderen Seiten angeklebt habe. Wie ihr dem Foto entnehmen könnt, habe ich das Webband so lang geschnitten, dass ich die Enden im Zwischenraum zwischen Rahmen und Leinwand reinstecken konnte.

Und für alle, die es noch nicht so auf dem Schirm haben: in 9 Wochen ist Weihnachten, falls ihr also selbstgemachte Geschenke (wie ein Spangenbrett – Zwinker, Zwinker) machen wollt, die Zeit ist knapper als man denkt….

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