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Minimalismus und Kissenbezüge

Ich hatte in meinem letzten Blogpost bereits davon erzählt, dass wir in eine neue Wohnung umgezogen sind. Ich bin in meinem Leben schon einige Male umgezogen – dabei 5 große Umzüge über Länder bzw. Bundeslandgrenzen hinweg und ca. 5 Umzüge jeweils innerhalb eines Ortes. Man könnte also sagen, dass ich hier ziemlich viel Erfahrung habe und Profi sein müsste. Erfahrung ja, Profi nein. Ich bin super chaotisch und könnte nie fein säuberlich Kisten packen, beschriften und direkt in das richtige Zimmer stellen.

Auch wenn das Umziehen bei mir also immer eine ziemlich chaotische Unternehmung ist – an dieser Stelle ein großes Lob an the Boyfriend, der Ordnung in mein Chaos bringt, den Überblick behält, mich aushält und einen Großteil des Umzuges alleine gemacht hat – mag ich es dennoch sehr gern. Denn ein Umzug bedeutet, dass man all seinen Sachen noch mal genau unter die Lupe nehmen kann, in Erinnerungen schwelgen kann oder auch bestimmte Dinge entsorgen kann, die man eigentlich gar nicht braucht.

Seit ungefähr einem Jahr setze ich mich mehr oder weniger intensiv mit dem Thema Minimalismus auseinander und überlege zwei Mal bevor ich mir was kaufe, ob ich das jetzt wirklich benötige oder nicht. Und ein Umzug ist die beste Gelegenheit, die man hat, mal richtig aus zu sortieren und den ganzen Ballast loszuwerden.

Während ein Umzug also einerseits hilft, Sachen zu entsorgen, die man nicht mehr braucht oder die einem keine Freude mehr bereiten, bietet er andererseits auch die Möglichkeit wieder Neues zu kaufen und sich neu einzurichten. Das klingt vielleicht paradox, aber ich glaube es geht darum die richtige Balance zu finden. Minimalismus bedeutet für mich nicht, dass die Wohnung fast leer sein muss, sondern dass ich nur Dinge besitze, die ich brauche oder die mich glücklich machen.

Eine neue Wohnung bietet gerade beim Einrichten ganz viel Raum für Kreativität. Und als wir dann gemerkt haben, dass die Kissen auf unserem Sofa ziemlich durch sind und die Bezüge kaputt, stand auch schon das erste Projekt für die neue Wohnung auf meinem Zettel: Kissen kaufen und neue Bezüge nähen.

Tadaa:

Kissenbezüge

Kissenbezüge1

Ich bin mega glücklich mit dem Ergebnis der eigens entworfenen Bezüge. Wie immer sind die Linien vielleicht nicht ganz gerade genäht aber dafür steckt umso mehr Liebe drin. Und ich musste (außer Kissen) nichts dafür kaufen, denn den verarbeiteten Stoff habe ich bereits vor langer Zeit mal auf dem Stoffmarkt ergattert und die Knöpfe hat meine Mutter aus Avocadokernen selbst hergestellt und mir geschenkt. Das ist das Schöne am Selbermachen – jedes Stück erzählt seine eigene Geschichte.

Wir haben auf jeden Fall jetzt wieder zwei kuschelige Kissen auf der Couch und jetzt bin ich ganz fleißig auf der Suche nach Stoffe für Vorhänge…

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